Pflanzenschutzdokumentation ab 2026 – Was sich für Ihren Betrieb ändert

Bild von Akten

Die Pflanzenschutzdokumentation ab 2026 bringt für landwirtschaftliche und gärtnerische Betriebe wichtige Änderungen mit sich. Ab dem 1. Januar 2026 gelten erweiterte Dokumentationspflichten beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Ziel der neuen Regelungen ist es, die Nachvollziehbarkeit, Transparenz und Einheitlichkeit der Aufzeichnungen innerhalb der EU zu verbessern.

Für Betriebe bedeutet das: mehr Pflichtangaben, klarere Vorgaben und der schrittweise Übergang zur digitalen Dokumentation.


Was bedeutet die Pflanzenschutzdokumentation ab 2026 für Ihren Betrieb?

Bereits heute sind Betriebe verpflichtet, jede Anwendung von Pflanzenschutzmitteln zu dokumentieren. Mit der Pflanzenschutzdokumentation ab 2026 werden diese Aufzeichnungen deutlich erweitert.


Diese Angaben sind ab 2026 verpflichtend:

Neben den bisherigen Informationen müssen Sie künftig zusätzlich erfassen:

  • Zulassungsnummer des Pflanzenschutzmittels

  • EPPO-Code der behandelten Kultur

  • Lage der behandelten Fläche (z. B. Schlag, FLIK oder Geodaten)

  • Größe der behandelten Fläche (z. B. in Hektar)

  • Art der Anwendung (z. B. Freiland, Gewächshaus)

  • Falls relevant: BBCH-Stadium und Uhrzeit der Anwendung

Diese erweiterten Pflichtangaben gelten für alle Betriebe, die Pflanzenschutzmittel anwenden, unabhängig von Betriebsgröße oder Produktionsrichtung.


Digitale Pflanzenschutzdokumentation: Ab wann Pflicht?

Ein zentraler Bestandteil der Pflanzenschutzdokumentation ab 2026 ist die geplante Umstellung auf elektronische, maschinenlesbare Aufzeichnungen.


Übergangsregelung für Betriebe:
  • Ab 01.01.2026:
    Pflicht zur vollständigen Erfassung aller neuen Angaben

  • Voraussichtlich ab 01.01.2027:
    Verpflichtende digitale und maschinenlesbare Dokumentation

Damit bleibt 2026 ein wichtiges Übergangsjahr, um bestehende Prozesse anzupassen und auf digitale Lösungen umzustellen.


Warum wird die Pflanzenschutzdokumentation ab 2026 verschärft?

Die neuen Regelungen verfolgen mehrere Ziele:

  • Einheitliche Dokumentationsstandards in der EU

  • Bessere Prüfbarkeit bei Fachrechts- und Konditionalitätskontrollen

  • Höhere Datenqualität und Nachvollziehbarkeit

  • Unterstützung einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Landwirtschaft

Wichtig für Sie:
Die Aufzeichnungen bleiben weiterhin im Betrieb. Eine automatische Übermittlung an Behörden ist nicht vorgesehen – die Daten müssen nur im Falle einer Kontrolle vorgelegt werden.


Pflanzenschutzdokumentation ab 2026 digital umsetzen mit VineForecast

Um die Anforderungen der Pflanzenschutzdokumentation ab 2026 effizient zu erfüllen, empfiehlt sich der frühzeitige Einsatz digitaler Lösungen. VineForecast unterstützt Sie dabei, Ihre Pflanzenschutzmaßnahmen einfach, strukturiert und rechtskonform zu dokumentieren.


Ihre Vorteile mit VineForecast
  • Digitale Erfassung aller Pflanzenschutzmaßnahmen

  • Unterstützung der gesetzlich geforderten Pflichtangaben

  • Übersichtliche Dokumentation für Kontrollen

  • Vorbereitung auf die maschinenlesbare Dokumentation ab 2027

  • Zeitersparnis und weniger Fehler im Betriebsalltag


So sind Sie optimal auf die neuen gesetzlichen Anforderungen vorbereitet.

Related Posts